Alles Wesentliche im pragmatischen Standard: PKV legt Nachhaltigkeitsbericht 2025 vor
Die PKV hat ihren Nachhaltigkeitsbericht für 2025 nach dem neuen VSME-Standard veröffentlicht – der Fokus liegt auf Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und pragmatischer Berichterstattung.
Die Papier- und Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KG (PKV) legt ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 erstmals im freiwilligen VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) vor und markiert damit eine strategische Neuausrichtung der Nachhaltigkeitsberichterstattung des Unternehmens.
Der VSME-Standard hat sich zuletzt angesichts anhaltender Diskussionen um detailreiche europäische Standards als pragmatische Leitlinie für den industriellen Mittelstand etabliert. Er bietet einen angemessenen Rahmen für die PKV, um die Berichterstattung auf diejenigen Themen zu konzentrieren, die für ihre Interessengruppen und das Unternehmen selbst wesentlich sind. Der gesamte Bericht ist auf der Website der PKV frei verfügbar.
Im Zentrum der Berichterstattung stehen wie schon in den vergangenen Jahren weiterhin Dekarbonisierung, Ressourceneffizienz sowie soziale Stabilität im Unternehmen.
Dekarbonisierung und Energieeffizienz bleiben zentrale Transformationsthemen
Die PKV treibt die Reduktion von Emissionen kontinuierlich voran. Der angestrebte Wechsel des Energieträgers sowie Effizienzsteigerungen in den Produktionsprozessen bleiben zentrale Hebel der Transformation. Gleichzeitig prägt die Abhängigkeit von Infrastruktur und energiepolitischen Rahmenbedingungen diese zukunftsbestimmenden Themenfelder.
Kreislaufwirtschaft als struktureller Kern des Geschäftsmodells
Ein wesentlicher Bestandteil des Nachhaltigkeitsprofils bleibt die konsequente Ausrichtung auf Recyclingfasern. Im Berichtsjahr 2025 hat die PKV rund 925.000 Tonnen Altpapier verarbeitet und damit – wie schon seit 75 Jahren – nahezu vollständig sekundäre Rohstoffe. Die Erweiterung der Kreislauffähigkeit (insbesondere im Kontext der kommenden EU-Verpackungsverordnung) bewertet die PKV im Bericht als strategische Chance. Ziel ist es, zusätzliche Stoffströme in den Recyclingkreislauf zu integrieren und Materialverluste weiter zu reduzieren.
Soziale Stabilität und Organisationsentwicklung Neben Umwelt- und Klimathemen legt der Bericht besonderen Fokus auf die Belegschaft. Die PKV beschäftigte im Berichtsjahr rund 660 Mitarbeitende und investiert weiter in Personalentwicklung, Arbeitssicherheit und langfristige Mitarbeiterbindung. Das Unternehmen versteht die Weiterentwicklung der Führungs- und Organisationsstrukturen dabei als wesentlichen Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie.